10/05/25

Jede Reise hat eine Ende...

...aber die Erinnerungen bleiben für immer.

Und auch, wenn du mal nicht da bist,
und auch, wenn nicht alles einfach ist,
solltest du wissen,
dass du mein Zuhause und mein liebstes Abenteuer bist.

Torbole

Die letzte Nacht verbrachten wir am Ufer des Gardassees in Torbole, ungewollt leicht "überfressen".

MERKE DIR: Zu jeder Runde Bier wird eine Köstlichkeit serviert, sowohl in Spanien als auch in Italien. Unsere Hauptspeise war somit am Ende überflüssig...





09/05/25

Arco

Zum Abschluss unserer Reise bestiegen wir noch einen Felshügel am nördlichen Zipfel des Gardasees und besichtigten die eindrucksvollen Ruinen des Castello di Arco. Eingebettet in Olivenhainen, wacht es mit seinen steilen Mauern über das Sarcatal.





Im Inneren der Ruinen konnten wir die Überreste eines Gefängnisses, den großen Turm, erhaltene Fresken mit adeligen Damen beim Schachspiel und tapferen Rittern, die gegen Drachen kämpfen und Überreste von Wasserzysternen bestaunen...
 






...und allem voran den atemberaubenden Ausblick.
 






Auch diese Burg ist Teil der Österreichischen Geschichte. Sie wurde im Spanischen Erbfolgekrieg heftig von den umliegenden Hügeln aus bombardiert und dadurch zerstört.
 

Torri del Benaco

Am nächsten Tag ging es weiter am Ufer des Gardasees Richtung Norden, mit einem kurzen Zwischenstopp in Torri del Benaco.






Das Castello Scaligero di Torri del Benaco beherbergt ein kleines Museum, in dem u.a. die heimische Olivenölherstellung, die Fischerei am Gardasee und Felsmalereien in der Umgebung vorgestellt werden.
 





Die Orangerie mit den vielen Zitronen- und Orangenbäumen war leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.





Und noch ein Cappuccino...Kaffee in Italien ist ein Genuss.
 
 

08/05/25

Sirmione

Nach einer langen Fahrt, etwas trübem Wetter und reichlich Maut (Bella Italia) erreichten wir endlich den Gardasee und nutzten die verbleibenden Abendstunden, um die Scaligerburg zu besichtigen.
 





Die Wasserburg ist eine der außergewöhnlichsten militärarchitektonischen Anlagen des 14.Jahrhunderts und war um 1815 im Besitz der Habsburger, also Österreich.
 



Richtung Heimat

Das I-Tüpfelchen im "Talking Stones" war noch ein ausgezeichnetes Frühstück auf der Sonnenterrasse mit Ausblick auf das Castello. Arrivederci Dolceacqua!

Unser Urlaub neigt sich dem Ende zu und wir brechen langsam auf in Richtung Heimat.




07/05/25

Dolceacqua

Dolceacqua ist eine Nachbargemeinde vom höhergelegenen Apricale und hat uns schon bei der Durchfahrt verzaubert.
Überragt wird das Dorf vom "Castello dei Doria" mit seiner Altstadt und den engen Gassen.








Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Brücke, die den Fluss Nervia in einem einzigen Bogen überspannt. Sie wurde bereits im 13.Jahrhundert erbaut.

Solltet ihr einmal in diese Gegend kommen, sucht nach der Unterkunft "Talking Stones".
Ein altes mehrstöckiges Haus in den Gassen von Dolceacqua, liebevoll renoviert mit soviel Charme, Wärme und Raffinesse. Viele Treppen, viele Etagen - harmonivoll abgestimmte Farben und Materialien - Stein, Holz, Fliesen, Gewölbe - und dazu noch eine bezaubernde, aus Deutschland stammende, Vermieterin, mit der wir uns natürlich unterhalten haben. 
Jünger sei sie gewesen und mutiger, als die das baufällige Haus vor über 40 Jahren gekauft, mit der Renovierung begonnen und somit ein kleines Juwel erschaffen hat.
 




Am Abend schlenderten wir noch durch das Dörfchen, zwischen Zitronenbäumen und weiteren unzähligen Fiat Pandas, deren Insassen meist mindestens so alt waren wie das Gefährt selbst und beendeten den herrlichen Tag mit einer wunderbaren Pasta und a bisserl Vino.